Gegen zehn Verdächtige wird nun Anklage erhoben. Der Staatsanwalt legt den Hauptangeschuldigten in zwei verschieden Verfahren gewerbsmäßigen Bandenbetrug zur Last. Auch gegen 206 weitere Beschuldigte wurde ein Verfahren in die Wege geleitet.
Die Hauptverdächtigen sollen seit ca. 2005 über mehrere miteinander verflochtene Firmen massenhaft Lock-E-Mails verschickt haben, in denen sie Partnersuchenden erfundene Kontake vorschlugen. Auf die anschließenden SMS-Chats antworteten ausschließlich angestellte Animateure. Der Preis pro SMS lag bei 1,99 € und bei rund eine Millionen Geschädigten, geht es bei dem Verfahren um einen insgesamten Vermögensschaden von 57 Millionen Euro.

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